Beiträge von Lucius Malfoy

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Rückblick
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    Ein zweifelsfreies, überzeugtes Nicken seitens der Lovegood. So viel zum Thema wachrütteln und vor der bösen Welt warnen. Dir ist wirklich nicht mehr zu helfen, Mädchen.


    Er wollte sichergehen, dass er nicht von Todessern abstammte, aha. Als wäre Todessersein ein ansteckendes Erbdefekt. „Mr Jason“, begann ich gefährlich ruhig. „Und wenn es so wäre, würde das rein gar nichts an dem ändern, was Sie sind. Sie sind nicht Ihre Eltern und Sie gehen Ihren eigenen Weg“, sagte ich nachdrücklich, abwürgend. Und jetzt Schluss damit! Seien Sie lieber froh, dass der Dunkle Lord keinen Wind von so etwas bekommt, sonst sind Sie schneller Ihr Leben lang verpflichtet, als Sie schauen können.


    ,Ich versuche es. Mehr können Sie nicht verlangen.'

    Verlangen?! Beinahe hätte ich entrüstet aufgelacht. Wir verlangen gar nichts von dir; uns ist es egal, ob du hier bleibst oder fliegst, wir wollen dir helfen, Junge, du tust das hier für dich! „Tun Sie das nicht für uns, sondern für sich.“ Scharf sah ich ihm in die Augen. Merk dir das gefälligst.


    Von Severus erhielt ich Rückendeckung, bezüglich Mr Martins Adoptiveltern nachzuhaken, auch wenn nun gerade ich es war, der die Angelegenheit in die Länge zog und von den eigentlichen Formalitäten ablenkte. Aber besser einmal zu viel aufgepasst als einmal zu wenig. Aber es gab offenbar keinen Grund zur Besorgnis, wie Mr Martins Antwort offenbarte. Nur die üblichen Teenagerwehwehchen. Was ja eine gute Nachricht war, auch wenn er umsonst die Pferde scheu gemacht hatte. Zeitgleich verlor sich mein Interesse an dem Schüler aber auch schon wieder und ich zog mich tief ausatmend wieder auf meinen Beobachterposten an der Wand zurück.

    „Und es hat vermutlich auch seinen Grund, dass Sie anonym abgegeben wurden und nicht gewollt ist, dass Sie Ihre Wurzeln zurückverfolgen. Es gibt Wahrheiten, die besser verborgen bleiben, und Verbindungen, die Sie in Lebensgefahr bringen können.“ Eindringlich sah ich ihn an. Verstehst du, was ich meine? „Uneheliche Kinder namhafter Reinblüter leben beispielsweise sehr gefährlich...“ Du wärst nicht der erste, der um die Ecke gebracht wird, um den Ruf einer Familie zu schützen. Also, willst du diesen Staub wirklich aufwirbeln und die Büchse der Pandora öffnen?


    Ich nickte Severus kurz zu. „Entschuldige, ich habe dich unterbrochen. Du hast das Wort.“ Und gab wieder an ihn und das Formular ab.

    Der Schüler schrumpfte auf seinem Platz zusammen wie ein Häufchen Elend. Und nun endlich rückte er mit ein paar verständnisfördernden Antworten heraus. Aha, allmählich ergab sich aus der Geschichte ein passendes Bild. Und auch Miss Lovegood, die in dieser Konstellation die Rolle einer Vertrauensschülerin für Mr Martin einnahm, äußerte sich, dass dieser es wohl nicht so gemeint hatte, wie es rüberkam. In der Tat war es äußerst ungeschickt und aufdringlich mit so etwas in einer neuen Schule anzukommen, noch ehe die Aufnahmeformulare ausgefüllt waren. Das schien dem Schüler nun auch aufzugehen und es erfolgte eine zerknirschte Entschuldigung.

    „Ihre Adoptiveltern scheinen mir doch direkt an der Quelle zu sitzen, was Nachforschungen in amerikanischem Staatsgebiet angehen“, befand ich ein wenig milder. Dass der Junge aus purer Verzweiflung auf unangemessene Weise mit diesem Anliegen herausgeplatzt war, war nun offensichtlich zu sehen. „Als Mitarbeiter der Abteilung für Internationale Magische Zusammenarbeit sollten sie doch die besten Beziehungen zu den amerikanischen Behörden haben. Ich wüsste nicht, was ich tun könnte, das Ihre Adoptiveltern in ihrer Position nicht ebenso tun könnten.“ Ich runzelte die Stirn. Etwas anderes wäre es gewesen, wenn die Adoptiveltern einfache Leute, Schuhverkäufer oder Straßenfeger gewesen wären, aber so...

    Oder geht es dir darum, dass du deine Adoptiveltern nicht fragen willst, weil du dich bei ihnen mit deinem Interesse an deinen leiblichen Eltern nicht unbeliebt machen willst? Das, mein Lieber, ist aber dein Problem. Wenn du etwas hinter dem Rücken deiner gutherzigen Adoptiveltern machen willst, die dich gerade erst bei sich aufnahmen, werde ich mich da garantiert nicht vor den Karren spannen lassen.

    Mein Blick wurde härter; inzwischen war ich auch ein Stückchen vorgerückt und hatte mich seitlich neben dem Schreibtisch positioniert, damit ich die beiden Schüler beim Sprechen auch ansehen konnte und diese sich nicht immer von Severus zu mir hin und her drehen mussten. „Ein kostenloser Rat von mir, Mr Martin: Konzentrieren Sie sich darauf, sich hier an Ihrer neuen Schule und in Ihrer Adoptivfamilie zu integrieren und jagen Sie nicht den Gespenstern der Vergangenheit hinterher.“ Was erhoffst du dir von diesem Wühlen in der Vergangenheit? Höchstwahrscheinlich wurdest du als Baby abgegeben, weil deine Eltern dich nicht wollten.


    Hilfsbereit bot Miss Lovegood indessen auch an, den Neuen an die Hand zu nehmen und Dumbledore mit diesem Anliegen zu belästigen. Auch wenn ich persönlich nichts dagegen hätte, Dumbledore ein bisschen auf die Nerven zu fallen, missfiel es mir, sollte sich die Schülerin hier ausnutzen lassen. „Bieten Sie immer Ihre Hilfe an, ohne vorher Fragen zu stellen und die Hintergedanken der Menschen zu ergründen?“


    Oder schätzte ich die Situation falsch ein? Mit zusammengezogenen Brauen musterte ich den Schüler genauer, stützte mich mit einer Hand auf Severus' Schreibtisch ab, um dem Schüler prüfend in die Augen zu sehen: „Oder fühlen Sie sich bei Ihren Adoptiveltern nicht wohl?“

    Ein kurzer Blick zu Severus. Was hältst du von all dem? Severus fühlte sich offenbar nicht wirklich angesprochen und verfolgte entspannt zurückgelehnt die Situation. Was hätte er als Zaubertränkelehrer auch tun können, um die Eltern des Jungen aufzuspüren? Nichts.

    Ein erst Waisen- und jetzt Adoptionskind, aha. Unbeständiges Leben, Mangel an geordneten Verhältnissen und strukturiertem Familienleben, nicht-konservatives Lebensmodell. Diese Art Schüler machte für gewöhnlich am meisten Schwierigkeiten.

    Und die gingen schon beim Aufnahmebogen los. Kurz streifte mich Severus' vorwurfsvoller Blick, als hätte ich persönlich dieses Formular verfasst, um ihm eins reinzuwürgen. Unschuldig blickte ich zurück. Ich weiß doch, wie sehr du diese bürokratischen Formalitäten liebst. Sei froh, dass es nur das ist. Würdest du die Formulare kennen, die ich fürs Finanzamt ausfüllen muss...

    „Ich werde die Angelegenheit überprüfen. Mr Arnold vom Adoptionsbüro ist für seine Schlampigkeit bekannt. Er braucht manchmal ein bisschen Druck von oben“, schaltete ich mich an Severus gewandt ein. Vielleicht war es doch ganz gut, dass ich hier heute dabei war; bei einem behördenübergreifenden Fall wie diesem konnte Severus sonst schnell an seine Grenzen stoßen.


    Anstatt einfach die Frage nach seinem Geburtsdatum und -ort zu beantworten oder zumindest die Daten, die ihm bekannt waren, anzugeben, wurde der Jugendliche auch noch störrisch und stellte Gegenfragen - oder eher Gegenansprüche. „Dafür sind wir mitnichten zuständig!“, konnte ich mir den fauchenden Einwurf einfach nicht verkneifen. Wir waren doch nicht die Auskunft. Oder seine persönlichen Privatdetektive. Als ob es nicht reichte, dass ich seinen Unterlagen nachlaufen musste. „Wie kommen Sie dazu, zu glauben, wir könnten Ihnen bei Ihrem Familiendesaster weiterhelfen? Haben Sie irgendeinen Grund zu der Annahme, Ihre Eltern hätten eine Verbindung zu Großbritannien?“ Rück erst mal mit Informationen raus, bevor du solche Bitten äußerst. Mir erschließt sich nicht, warum du dich an uns wendest, wenn du aus Amerika stammst.


    „Vielleicht hat ja die gute Miss Lovegood Lust, in ihrer Freizeit Ahnenforschung zu betreiben, unsere ist für solche Späße zu knapp bemessen.“ Oder bring ihm wahlweise bei, dass man als Hogwartsschüler nicht die Geduld seiner Lehrer und Respektspersonen auf die Probe stellt.


    Mein Blick streifte Severus. Mag sein, dass ich gerade zickig bin und mich einmische, aber wie du weißt, habe ich nicht oft mit Kindern zu tun und habe auch nicht den längsten Geduldsfaden für kindische Wunschvorstellungen. Wenn ich überreagiere, wirst du deinen Schüler schon vor mir zu verteidigen wissen.

    Neu sein und gleich Forderungen stellen, soso, das haben wir gern. Ich schenkte dem Schüler mit seinem rauen Akzent einen langen und prüfenden Blick. „Eine faire Behandlung muss man sich erst verdienen.“ Insgeheim jedoch war ich amüsiert; es war gut, seinen Standpunkt zu kennen und zu vertreten.

    Lovegood beteuerte gutgelaunt, gerne hier zu sein. Eine Schülerin, die gern in der Schule war, was stimmte mit ihr nicht? Tst.


    Kurz darauf waren wir in Severus' Büro, die Schüler setzten sich gehorsam. Mit vor der Brust verschränkten Armen lehnte ich mich seitlich im Rücken der Schüler gegen die Kerkerwand und nahm meinen Beobachterposten ein. Denkst du, das lasse ich mir entgehen, dir mal bei der Arbeit zuschauen zu können? Mitnichten werde ich dieses Spektakel verpassen.

    Wenn der Neue gedacht hatte, ich wäre schon kurzangebunden und einschüchternd, wurde er gerade eines Besseren belehrt. Und wenn er mit einem warmen Empfang gerechnet hatte, wurde er hier endgültig desillusioniert. Severus hielt sich noch weniger mit Begrüßungsfloskeln auf als ich - herrlich. Der Neue musste sich wohl so langsam fragen, wo er hier gelandet war. In Amerika hatte man es ja nicht so mit Autoritäten... und er hatte gerade die beiden größten Autoritäten der Schule vor sich.

    Über die Köpfe der Schüler hinweg warf ich Severus ein schadenfrohes Grinsen zu. Erste Antwort des Neuen und er machte ein kleines Mysterium aus seinem Namen. Das hast du doch gern, was?

    Endlich wurde die Wichtigkeit des Schulrats mal gebührend gewürdigt. Während Schulleiter und Lehrpersonal wahrscheinlich an irgendeinem Strand auf der faulen Haut lagen und sich die Sonne auf den Kopf scheinen ließen, oblag es mir, hier die Stellung zu halten und einen Schulwechsler willkommen zu heißen. Freie Hand für mich, so gefiel mir das.


    Es war 15 Uhr... 5 Minuten nach 15 Uhr, und die beiden geladenen Schüler saßen draußen vor dem geschlossenen Schultor in der brütenden Hitze. Als meine erste Amtshandlung stellte ich gleich schon mal die Geduld des Neuen auf die Probe.

    Knarzend schwang das Tor nach innen auf und gab den beiden den Blick frei auf meine hochherrschaftliche Autorität vor der Kulisse des alten Schlosses. Trotz der prallen Sonne und meiner aufwändigen schwarzen Robe machte ich einen winterfrischen Eindruck, und wer mir nahe genug käme, würde auch die angenehme Kühle spüren, die mich umgab: Ein Kältezauber in Perfektion.


    Klonk klonk. Grüßend tippte mein Gehstock auf das Steinpflaster. „Lucius Malfoy, Schulrat. - Willkommen in Hogwarts. Ich hoffe, Sie sind anpassungsfähig und werden sich den Regeln hier schnell unterwerfen.“ Es folgte ein kritischer Blick von oben bis unten über den neuen Schüler, ehe ich auch dem ,alten Hasen' grüßend zunickte. „Miss Lovegood. Großzügig von Ihnen, Ihre kostbaren Ferien zu opfern.“ Alles, was ich sagte, klang irgendwie zynisch.


    „Kommen Sie mit.“ Ohne weitere Umschweife geleitete ich die beiden Schüler von den sonnenbeschienenen Ländereien hinein in die finsteren Kerker, in denen es selbst zu dieser Jahreszeit außergewöhnlich kühl war, und geradewegs in das Büro meines dunklen Freundes.

    „Hier bringe ich dir Flitwicks neuen Schützling samt seiner Schülerpatin bei den Raben“, eröffnete ich Severus, nachdem ich kurz angeklopft hatte, und schickte die Schüler in das düstere Büro voraus.

    Viel Spaß beim Einschüchtern.

    Hallo,


    ich habe mich gerade im Form eingeloggt und gesehen, dass mein Stil nicht mehr drin ist und ich kann ihn auch unter den Einstellungen, wo man die Stile einstellen kann, nicht mehr finden. :(
    Es war der Halloween-Stil.


    Ich habe den von Abfang an verwendet, seitdem ich hier angemeldet bin und mich total in diesen verliebt.
    Meine Frage ist nun: Wäre es möglich, den wieder freizugeben? Ich würde ihn echt gerne weiter nutzen und hoffe so sehr, dass es möglich ist.

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Lord Voldemort, Peter Pettigrew, Rodolphus Lestrange, Rabastan Lestrange, Alecto Carrow, Amycus Carrow, Corband Yaxley,


Ministerium

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Sonstige:

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