- Playname
- Schicksalsfäden der Nornen sind für Anfänger
- Playdatum
- 04.12.1997
- Nächster Poster
- Sirius Black
- Feste Postingreihenfolge?
- Ja
- Teilnehmer gesamt
- Minerva McGonagall, Sirius Black
- Teilnehmer 1
- hogwarts-on-fire.de/core/user/23-minerva-mcgonagall/
- Teilnehmer 2
- hogwarts-on-fire.de/core/user/869-sirius-black/
- Ort
- Raum der Wünsche
- Uhrzeit
- 0:30 Uhr
- Handlung
- Minerva kann nicht schlafen und ist praktischerweise ohnehin auf nächtlicher Patrouille. Dabei ist sie in ihrer Katzengestalt unterwegs und muss sich in den Raum der Wünsche retten. Dort entdeckt sie ein unerwartetes Geheimnis.
- Plotplay
- Nein
- Entscheidendes Play für Timeline
- Ja
- Welche Plays gingen voran?
- hogwarts-on-fire.de/thread/120…hritt-aus-der-dunkelheit/
Herrje, da ging mir manches durch den Kopf und die vergangene Begegnung mit Lucius Malfoy war erfreulich gewesen. Natürlich durfte ich das nicht groß herumtragen. Hier in Hogwarts gab es ja Kräfte, die durchaus gefährlich werden konnten für das Oberhaupt der Familie oder auch für dessen Sohn Draco. Einen ungeklärten, mysteriösen Mordfall wollte ich nicht riskieren. Heute hatte ich vier Klassen unterrichtet und mich nach dem Abendessen kurz hingelegt, ehe ich wieder auf nächtliche Lehrerpatrouille ging. Dazu war ich auch immer wieder in meiner Katzengestalt unterwegs. Schon seit vielen Jahrzehnten war das eine bewährte Strategie. Ich sah mehr, hörte mehr, war wendig und konnte viele Verstecke bei Bedarf nutzen, um zu lauschen. Ich war im siebten Stock unterwegs, als ein lautes Geräusch mich einen halben Meter in die Luft springen ließ. Ein so lautes Geräusch, das ich glaubte, ein Drache würde herumtrampeln. Ich sah zurück und entdeckte einen wild gewordenen Peeves, der einen wilden Tango ... mit was zur Hölle war das? Erst einen Moment später ging mir auf, dass der Poltergeist die gesamte Garderobe eines Lehrers namens Carrow geklaut und überall verteilt haben musste und nun lauthals Chaos verbreitete. Ein Wasserspeier hatte etwas dagegen und trampelte auf den Klamotten herum. Na da wollte ich aber nicht stören und so verdrückte ich mich einfach. Eigentlich war ich versucht, dem Schauspiel ein wenig beizuwohnen, doch ein Geräusch trieb mich als auch Peeves weg - glücklicherweise in verschiedene Richtungen. Der Eigentümer der Kleidung war auf dem Weg und fluchte wie wild. "Wenn ich die Sau erwische, die das war. Ich werde sie vierteilen... meine schöne Kleidung! Die hat Mami mir geschenkt." Oh nein, was für ein riesiges Drama. Ich rannte in den Raum der Wünsche. Aus irgendeinem Grund war der nun ein wunderbares, weiches, kuscheliges Katzenparadies und ganz viel Thunfisch, Steak, Ente und Lachs und sonst was für Leckereien. Ach herrje, da wäre ja demnächst ein zweiter Magen angeschafft oder morgen gab es Minerva-Katzen-Klops. Ich stapfte weiter, hatte bisher noch keinen Hunger. Das war vielleicht auch gut so. Denn so hörte ich ein säuseln in der Luft. Komm, schien es zu sagen, komm her. Neugierig geworden folgte ich dieser Stimme bis zu einem Schrank. Ich miaute.