- Playname
- Wer hat hier wen verloren?!
- Playdatum
- 27.12.1997
- Nächster Poster
- Neville Longbottom
- Feste Postingreihenfolge?
- Ja
- Teilnehmer gesamt
- Viktor Krum, Neville Longbottom
- Teilnehmer 1
- hogwarts-on-fire.de/core/user/1-viktor-krum/
- Teilnehmer 2
- hogwarts-on-fire.de/core/user/120-neville-longbottom/
- Ort
- Sofia, magische Einkaufsstraße
- Uhrzeit
- mittags
- Handlung
- Nevilles Großmutter wird besonders reiselustig und schnappt sich ihren Enkel, um in den Weihnachtsferien nach Bulgarien zu reisen, das sei immerhin sicherer als London, zumindest glaubt sie das. Obwohl der junge Neville der größte Tollpatsch von Hogwarts sein soll und eigentlich sich überall verlaufen würde, wenn er in der Fremde unterwegs ist, kommt heute alles anders als er denkt. Seine Großmutter ist weg! Auf der Suche trifft er auf einen jungen Mann, den er kennt - zum Glück!
- Plotplay
- Nein
- Entscheidendes Play für Timeline
- Ja
- Welche Plays gingen voran?
- keines
Der Tag wäre in Großbritannien als verdammt kalt betitelt worden. Für mich aber war es jetzt noch immer relativ warm. So erging es vielen von uns hier in Bulgarien. Heute war ich wieder in Sofia unterwegs, um für den Hof einige Dinge zu erledigen und gleich noch meine Eltern sowie Großmutter zu unterstützen. Familie war mir nun einmal wichtig. Außerdem würde ich wohl einige Dinge mitnehmen, die ich später Lasarina geben sollte. Sofern mich meine große Schwester denn sehen wollte. Ich hatte mal wieder unserem Sattler einen Besuch abgestattet, um zwei neue Sättel sowie drei Kummets zu bestellen. Der Mann war ebenso ein Zauberer wie wir. Natürlich zog ich immer wieder Aufmerksamkeit auf mich. Das brachte mein Job eben mit sich. Und während ich höfliche Fragen durchaus beantwortete oder auch manchmal für ein Foto stehen blieb, insbesondere, wenn es um Kinder oder alte Menschen ging, machte ich um Groupies wiederum einen großen Bogen. Ich hatte gelernt, mit meiner Bekanntheit umzugehen und manchmal war es sogar irgendwie schön. Es bereitete mir durchaus Freude, alten Menschen ein kleines, freudiges Lächeln aufs Gesicht zu zaubern oder sie zum Reden zu bringen – sehr zum Erstaunen der Verwandten. So war es heute gewesen, ein Großvater von etwa 95 Jahren, der laut der Familie mehr schwieg als alles andere. Es stellte sich heraus, dass er früher selbst für die Nationalmannschaft unseres Landes geflogen war. Ein Sucher, wie ich.
Natürlich bestand da dann schnell eine Verbindung und ich hatte ihn schnell zuordnen können. Dimitri Mogadowski. Natürlich. Da fühlte ich mich nun geehrt, den Mann zu treffen und ihn sowie seine Ehefrau auf einen Kakao mit Kuchen einladen zu können. Vor Jahren hatte ich die alten Spielberichte bewundernd gelesen und mich in die damalige Zeit zurückversetzt. Er war einer der schillernsten Gestalten seiner aktiven Spielzeit gewesen und ebenso Teil der Vrasta Vultures, dem Verein, bei dem auch meine Karriere begann. Mogadowski hingegen verehrte wiederum meine Person und war der felsenfesten Überzeugung, dass es kein anderer Sucher unseres Landes es nur im entferntesten mit mir aufnehmen könnte, wenn ich es darauf anlegte, meinen Gegner wie einen ungespitzten Pfahl tief in den Boden zu rammen, bis er vielleicht zu den Grundpfeilern von Venedig zählen könnte. Es stellte sich heraus, dass sie auch meinen Großvater mütterlicherseits gekannt hatten und mit ihm zur Schule gegangen waren. Jener Großvater, der später von Grindelwald getötet worden war. Und sie hatten auch Mutter als Baby gekannt. Sie wollten die familiäre Verbindung wieder aufleben lassen, sodass sie eine baldige Eule versprachen. Ich schritt aus.
Nach dieser Begegnung wollte ich noch ein wenig in den Buchladen, um dort wieder zu stöbern. Auch das liebte ich nach wie vor. Mit einem Umhang sowie tiefer Kapuze konnte ich mit Glück einigen Idioten entkommen. Das Wetter war glücklicherweise durchaus so kalt, dass nicht ganz so viele Leute unterwegs waren. Jedenfalls hielt es Mimosen-Groupies ab. Aber andere waren da schon härter gesotten. Auf dem Weg zu dem Buchladen fiel mir ein dunkelhaariger Junge auf, der wie irre umher rannte trotz des ganzen Glatteises, welches den Weg beehrte. Durchaus riskant. Ich selbst hatte meine Schuhe verhext, sodass sie immer Halt fanden. In Durmstrang lernte man so etwas. Panik stand in den Augen des Jungen geschrieben und ich hörte eindeutig einen britischen Akzent. Die Menschen, die er bisher angesprochen zu haben schien, verstanden ihn nicht. Na das war ja eine Kombination.